On the third National IT Summit of the German Federal Government on 20th November 2008 representatives of politics, industry and science discussed strategies for the future of Germany as ICT location. EICT presented a pre-print of the "Zukunftsstudie" and, furthermore, the successful presentation of the Beta Platform concluded the first development phase of the testbed federation platform.
Am 20. November 2008 fanden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Dritten Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt zusammen. EICT war mit Zukunftsstudie und Beta-Plattform vertreten.
Ziel des IT-Gipfels ist es, hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu bringen und mit ihnen über Chancen und Herausforderungen des IKT-Standortes Deutschland zu diskutieren. Durch den Dialog der Teilnehmer sollen zum einen Wachstumsfelder identifiziert werden, in denen ein Engagement besonders vielversprechend erscheint. Zum anderen sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, die zu einer Stärkung Deutschlands als IKT-Standort beitragen können. In diesem Kontext wurden auch die Zukunftsstudie und die Beta-Plattform vorgestellt.
Die Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der deutschen IKT" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest. Sie wird von Siemens, VDE und SAP gefördert und durch den BITKOM und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt. Sie ist offzielles Projekt des nationalen IT-Gipfel-Prozesses. Im Rahmen dieser Studie wurden 538 Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu zentralen Handlungsfeldern der deutschen Informations- und Kommunikationsbranche zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und zur gesellschaftlichen Auswirkung einer zunehmend digitalisierten Welt befragt. Am 5.12.2008 wird die Studie der Presse offiziell vorgestellt.
Die Beta-Plattform (www.beta-plattform.de) war auf dem Dritten Nationalen IT-Gipfel am gemeinsamen Stand der Arbeitsgruppen AG1 und AG2 mit einem eigenen kleinen Stehcube vertreten. Bei ihr handelt es sich um einen offenen Verbund zwischen Industrie, kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie Hochschulen und professionellen Entwicklern. Die Beta-Plattform stellt dabei ein virtuell verteiltes Testlabor dar, welches hilft, die Umsetzung innovativer IP-Dienste zu erleichtern. Dies geschieht zum einen durch die Bereitstellung eines Dienst- und Software-Komponentenarchivs, welches optimale Rahmenbedingungen für die Entwicklung innovativer Dienste bietet. Darüber schafft sie Anreize zum Austausch bereits vorhandener F&E-Ergebnisse. Zum anderen erlaubt die Beta-Plattform mittels einer Virtual Private Network-Struktur (VPN) den sicheren Zugang zu spezialisierten Umgebungen. In diesen Umgebungen können die teilnehmenden Partner ihre vorhandenen Ergebnisse überprüfen. Dies kann sich bis zu Feldtests mit realen Nutzern erstrecken. Durch die Beta-Plattform lassen sich insbesondere die marktnahen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von IP-Diensten steigern.
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